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Eine neue Familie

 

Wie auch letzte Woche empfand ich das Evangelium von Sonntag wieder herausfordernd. Es sind Punkte wo ich Jesus die Frage stelle „Kann man das so sagen?“.
Jesus wird in diesem Text zu seinen Jüngern sehr deutlich. Er hat klare Vorstellungen. Vielleicht hast du ähnliches bei deinen Eltern auch erlebt, die dir sagten „Wenn du nicht dein Zimmer aufräumst…“

Ähnlich spricht hier Jesus zum Beispiel in Vers 37:

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert,
und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert.

Im Vers 39 sagt Jesus, dass der, der sein Leben findet, es wieder verlieren wird. Was meint Jesus damit? Wenn wir im griechischen Text schauen steht dort für Leben das Wort Psyche. Jesus könnte uns hier also sagen wollen:
Wenn du nur immer danach handelst, wie es deiner Seele gerade geht, dann wirst du kein ewiges Leben haben. Es geht also darum, sich nicht immer wieder von den äußeren Umständen abhängig zu machen.
Ähnlich sehe ich es auch im Vers 37. Du bist vor die Frage gestellt: Was ist meine Prägung von zu Hause? Bin ich von dieser Prägung abhängig oder bereit sie von Jesus verändern zu lassen? Was habe ich zum Beispiel zum Thema Liebe erlebt? Bin ich bereit dazu diese Erfahrung, wenn nötig, los zu lassen und von Jesus korrigieren zu lassen?
Jesus hat uns nichts weg genommen sondern er gibt uns neues. Er hat uns Schwestern, Brüder, Väter und Mütter gegeben und sagt auch nicht, dass wir mit unserer Familie nichts mehr zu tun haben wollen.

Zum Thema Familie noch einige kurze Gedanken: Stell dir vor du bist verheiratet und hast für deinen Mann gekocht. Zum zehnten mal sagt dir dein Mann, dass das essen seiner Mutter ja viel besser war. Wie fühlt es sich für dich an?
Ebenso kannst du dich als Junge/Mann fragen wie es sich anfühlt, wenn du eure Küche aufbaust und dir deine Frau wie immer wenn du am Haus arbeitest sagt, dass ihr Papa das viel besser kann.

Ich denke Jesus sah, dass es für uns und die neue Familie notwendig ist, dass wir das alte verlassen.

Papst Johannes Paul sagte zum Zusammenhang zwischen der Göttlichen Sicht und Familie:

„Die Familie hat ihren Ursprung in derselben Liebe, mit der der Schöpfer die geschaffene Welt umfängt.“

Die Worte Jesu sind aus dieser Liebe heraus formuliert.

Im Vers 40 spricht ER über eine neue Sicht auf uns. Er sagt, dass jeder der einen seiner Jünger aufnimmt auch IHN aufnimmt. Wer aber einen Propheten/einen angesehenen Menschen aufnimmt wird auch nur den Lohn dieses Menschen, der schon hier in der Welt ist, erhalten.
Wer allerdings einen armen aufnimmt, der wird den Lohn in der Ewigkeit bei Jesus dafür erhalten.

Lernen wir also alle unsere neue Familie näher kennen und freuen uns daran.

Was kann ich mir mitnehmen?

Wie sehr überträgst erlebtes auf Jesus? -Bist du bereit es verändern zu lassen?
Wie sehr bist du um dich selbst besorgt und das es dir gut geht? -Bist du bereit für eine neue Sicht?

©David Maximilian Rothe


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