Heiligen

Wir stammen aus der Generation des Heiligen Johannes Paul II.

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Eine ganze Generation wurde durch das Denken und Leben von Johannes Paul II. beeinflusst. Schon als Priester in Polen und als Bischof von Krakau waren sein großer Charme und seine Hingabe die jungen Menschen, die er Jahrzehnte später „meine Freude und meine Krone“ nennen würde.

Diese Liebe zu den jungen Menschen war einerseits sein größtes Vermächtnis an die katholische Shalom-Gemeinschaft und andererseits der Begegnungspunkt zwischen ihm und dem jungen Moysés Azevedo Filho, der zu seinen Füßen wie zu den Füßen der Kirche sein Leben und seine Jugend Christus im Dienst an der Jugend hingab. Zwei Lieben für Jugendliche, die sich während der Eucharistie im gleichen Moment der Hingabe des Lebens aus Liebe zu Gott befinden.

Wie wir wissen, ist keine Begegnung am Fuße des Altars reiner Zufall. Sie wurde an jenem 9. Juli 1980 besiegelt, der genau zwei Jahre später in einem schlichten Café stattfand und erst zehn Jahre später verstanden werden sollte: Gott hatte einen Plan. Unser grundlegender Schritt auf der spirituellen Ebene war mit der Hingabe des Lebens für die Evangelisierung junger Menschen und all jener, die fern von Gott sind, getan worden. Dafür existieren wir, für Gott und für sie geben wir uns selbst.

Generation des Heiligen Johannes Paul II.

Nach und nach würden wir viel mehr über den Papst erfahren, der so viele Leben verändern würde, dass er eine „Generation“ bilden würde, die „Generation Johannes Paul II“ oder, wie manche es nennen, die „Söhne Johannes Pauls II. Wir würden sein Menschenbild, das in seiner Zeit als Seminarist, Philosoph und Theologe zum Ausdruck kam: „Der Mensch ist der Weg Gottes“, und Gott ist natürlich der „Weg des Menschen“, entdecken und ihm unser tiefstes Festhalten daran geben.

Seine Enzyklika Redemptor Hominis, die sieben Jahre vor der Gründung unserer Gemeinschaft verfasst wurde, sollte Jesus als ganz Gott und ganz Mensch im richtigen Maße in der für den Menschen im 20. Jahrhundert angemessenen und attraktiven Sprache darstellen, wie es das II Vatikanische Konzil forderte.

Spiritualität

In unserer Spiritualität und in unserem apostolischen Handeln ist „der Mensch, der Weg Gottes und Gott der Weg des Menschen“ immer zutiefst bemerkenswert gewesen. Wir finden Gott in unserer eigenen zerbrechlichen Menschheit und wir unterwerfen sie ganz Ihm, unserem Weg, in Anbetung, Kontemplation, Lectio Divina.

Erfüllt von seinem Geist gehen wir auf den Menschen zu, auf Gottes Weg, im brüderlichen Leben, im Apostolat, in der Jugend, in den Familien, in den Armen jeder Art, in der Liebe und der Verteidigung des Lebens in allen seinen Phasen. Zu diesen Männern, die wir durch unser Apostolat erreichen, bringen wir sie zu Gott, dem einzigen Weg des Menschen.

Nicht zufällig hat unsere Spiritualität ihr Zentrum in dem auferstandenen Jesus, der durch das Kreuz hindurchgegangen ist und seinen Jüngern Frieden vermittelte, als er den Abendmahlssaal betrat, auferstanden ist und das Zeichen seiner Wunden an seiner heiligen auferstandenen Menschheit trägt. Sein menschlich-göttlicher Mund sagte wirklich „Shalom! Seine Gottheit vermittelte wirklich den Frieden, der er selbst ist (vgl. Joh 20,19).

Es ist kein Zufall, dass wir auf der Suche nach dem Thomas von heute dauerhaft aussteigen. Diese Tatsachen bestätigen nur, dass wir mit viel Liebe und Stolz Wanderer Gottes sind, die sich leidenschaftlich für junge Menschen und alle Männer der Generation des heiligen Johannes Paul II. einsetzen.

(*) Auf dem Foto, das diesen Artikel illustriert, trifft der junge Missionar der Gemeinschaft Shalom Ronaldo Pereira (er hält die Hand des Papstes und trägt ein schwarzes Hemd) den damaligen Papst Johannes Paul II. Ronaldo war das erste Mitglied der Gemeinschaft, das in den Himmel kam. Er starb 1995, Opfer eines Autounfalls, im Alter von 24 Jahren.


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