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Die Begegnung mit der Samariterin: Das Lebendige Wasser und die Gabe Gottes

An diesem dritten Sonntag der Fastenzeit verlassen wir die Wüste und den Berg, um uns mit Jesus am Jakobsbrunnen in Sychar, in Samarien, niederzusetzen. Die Begegnung Jesu mit der Samariterin (Joh 4,5–42) ist eine der reichsten und tiefgründigsten Stellen der Evangelien und offenbart erneut, wie Gott die Initiative ergreift, uns zu begegnen – selbst in unserer Sünde, Trockenheit und Müdigkeit. Jesus, müde von der Reise, offenbart sich als Derjenige, der danach dürstet, uns sich selbst zu schenken: die Gabe Gottes und das Lebendige Wasser. Um Ihnen zu helfen, mit diesem Evangelium zu beten, stellen wir unten die fünf Punkte vor, die wir im Podcast (https://youtu.be/3FuBzAzJdmM) betrachtet haben, den Sie ansehen können, um Ihr Gebet mit dem Wort Gottes zu vertiefen. ...

Pfingsten und die Ströme lebendigen Wassers: „Wer Durst hat, komme zu mir und trinke“

Von José Ricardo Bezerra und Felipe Bezerra „Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: »Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.« Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“ (Joh 7,37-39) Einführung Heute feiern wir das Hochfest von Pfingsten, das die fünfzig Tage der Osterzeit abschließt. In diesem Lesejahr A haben wir uns entschieden, nicht das Tagesevangelium (Joh 20,19-23) zu betrachten, das wir bereits am Sonntag der Barmherzigkeit meditiert haben, sondern das Evangelium der Pfingstvigil, das ...

Die Eucharistie in der Heiligen Schrift

Das Ziel dieses Tages ist es, einen Überblick über die Eucharistie in der Heiligen Schrift zu geben. Unser erster Schritt heute wird also darin bestehen, die alttestamentliche Vorbereitung der Eucharistie zu erklären. Der zweite Schritt wird darin bestehen, die Art und Weise zu betrachten, in der der Evangelist Johannes die Lehre von der Eucharistie darstellt. Und damit schließen wir für heute.  Alle Hauptelemente der Heilsökonomie werden im Alten Testament vorhergesagt. Das bedeutet, dass das Heil, das im Neuen Testament durch das Kommen Christi herbeigeführt wird, vorbereitet ist. Gott handelt nicht zufällig oder ungeordnet, sondern ordnet Zeit und Ereignisse so an, dass sie die Offenbarung im Neuen Testament vorbereiten. So können wir zum Beispiel von der Vorbereitung der Kirche im Alten ...