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Freund der Armen: Shalom nimmt Obdachlose während der Pandemie auf.

Das Projekt sichert Grundrechte wie Verpflegung, Hygiene, Sozialwohnungen, Gesundheit und fördert auch die Solidarität, das Bewusstsein für den Kampf gegen Covid-19.

Besorgt über die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie, über mögliche Erkrankungen unter der sozial sehr verwundbaren Straßenbevölkerung von Fortaleza – CE, rief die katholische Shalom-Gemeinschaft das Projekt „Shalom,  Freund der Armen“ ins Leben, um sich der vielen Betroffenen anzunehmen. 

Am vergangenen 28. April, öffnete die Gemeinschaft die Türen einiger ihrer Evangelisationszentren, um Obdachlose jeden Alters willkommen zu heißen und ihnen als Stützpunkt zu dienen.

Es werden Mahlzeiten, Wasser, Raum für persönliche Hygiene, Wäschewaschen, Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung sowie ein Aufklärungsdienst über die Quarantäne als Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus angeboten. Ziel des Projekts „Shalom, Freund der Armen“ ist es, mindestens 500 Menschen pro Tag zu unterstützen.

Mehrere Teams von Freiwilligen, die aus Ärzten, Krankenschwestern, Sozialarbeitern sowie Fachleuten anderer Fachrichtungen bestehen, werden regelmäßig den Dienst einer ”Straßenarztpraxis” mit Betreuung und Überweisungen an öffentliche Gesundheits- und Sozialdienste anbieten.

 Das Projekt “Shalom, Freund der Armen“ wird die Stadtverwaltung auch bei der Förderung der Aufnahme und einer wirksamen Quarantäne der Menschen in Straßensituationen unterstützen.

„Papst Franziskus hat uns alle seit Beginn der Pandemie eingeladen, den Mut zu haben, uns für diejenigen einzusetzen, die es am meisten brauchen. Es gibt viele Menschen in Not auf den Straßen, und wir müssen als Christen unseren Teil dazu beitragen.
Wir wollen, dass der Satz „Bleib Zuhause“ auch die Ärmsten einschließt. Wir wollen, dass es in dieser Zeit der Pandemie keine Ungleichheiten gibt und dass wir die Würde dieser unserer Brüder und Schwestern fördern können“, sagte Jeovana Freitas, Referentin für Menschenförderung der Katholischen Gemeinschaft Shalom.

Freiwillige und Spenden

Das Projekt wird von etwa 140 Freiwilligen unterstützt, die bei der Nahrungsmittelverteilung, den sanitären Einrichtungen, den Vorsorgeuntersuchungen, der Spiritualität, den Gruppenaktivitäten, der Wäscherei und in Momenten der Geselligkeit helfen werden. Personen, die sich als Freiwillige an dem Projekt beteiligen möchten, brauchen nur die Website amigodospobres.org zu betreten und sich anzumelden.

Um weiterhin viele Menschen willkommen zu heißen, braucht auch Spenden und finanzielle Mittel. Spenden-Möglichkeiten und Abgabestellen sind auf der Website verfügbar. In Deutschland können Sie auch die Shalom-Gemeinschaft in Arnsberg ansprechen unter folgender E-Mail-Adresse ansprechen: economatopaderborn@comshalom.org

 


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