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Das Unkraut und der Weizen: Die Geduld Gottes und die Hoffnung der Bekehrung

José Ricardo F. Bezerra und Felipe Bezerra Im Evangelium dieses 16. Sonntags im Jahreskreis, Lesejahr A (Mt 13,24-43), fährt die Kirche fort, das 13. Kapitel des heiligen Matthäus zu betrachten, das große Kapitel der Gleichnisse. Nach dem Gleichnis vom Sämann stellt uns Jesus das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen vor (und seine Erklärung an die Jünger), begleitet von zwei weiteren: dem Senfkorn und dem Sauerteig. Erneut nimmt der Herr Bilder aus unserem Alltag, um uns übernatürliche Wirklichkeiten zu offenbaren: auf dem Acker der Welt und auch auf dem Acker unseres Herzens wachsen Weizen und Unkraut gemeinsam bis zur Ernte. Es ist ein Gleichnis über die Geduld Gottes, über das Geheimnis des Bösen und über die Hoffnung, die der Herr ...

Das Gleichnis vom großzügigen Sämann: Das Gebet und die Kardinaltugenden in drei Arten von Boden

José Ricardo Bezerra und Felipe Bezerra Am 15. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A, treten wir in Kapitel 13 des Matthäusevangeliums ein, die große Gleichnisrede Jesu. Das heutige Evangelium in seiner längeren Fassung (Matthäus 13,1-23) enthält das Gleichnis vom Sämann und seine Erklärung. „Ein Sämann ging hinaus, um zu säen“ (Matthäus 13,3). Wer ist der Sämann? Wer sind die verschiedenen Böden? Betrachten wir diese Fragen, indem wir die drei Böden, die keine Frucht gebracht haben, mit den drei Kardinaltugenden und der Lehre der heiligen Teresa von Jesus (Teresa von Ávila) über das Gebet in Verbindung bringen, damit wir klüger werden als der Böse, der versucht, uns den guten Samen des Herrn zu rauben (vgl. Lukas 16,8). Wie immer haben wir fünf ...

Fürchtet euch nicht, habt die heilige Gottesfurcht

Selig, die das Wort Gottes hören Ihr seid mehr wert als viele Spatzen José Ricardo Bezerra und Felipe Bezerra Evangelium: Matthäus 10,26-33 Einführung Das Evangelium dieses 12. Sonntags im Jahreskreis (Lesejahr A) ist das von Matthäus 10,26-33, und es setzt die missionarische Rede fort, der wir am vergangenen Sonntag gefolgt sind. Nachdem Jesus die Zwölf versammelt und ausgesandt hat, bereitet er sie auf die Verfolgung vor und wiederholt dreimal in derselben Stelle dieselbe Mahnung: „Fürchtet euch nicht.“ Es ist ein Evangelium, das nicht nur von der Furcht spricht, sondern auch von der heiligen Gottesfurcht und vom unendlichen Wert jedes menschlichen Lebens vor dem Vater. Bevor wir Punkt für Punkt kommentieren, lohnt sich eine Beobachtung, die den ganzen heutigen Text erhellt. ...

Das Erbarmen Jesu und die Aussendung der Zwölf

José Ricardo Bezerra und Felipe Bezerra Einführung Wir sind im Monat Juni, dem Monat des Herzens Jesu, und die Liturgie dieses 11. Sonntags im Jahreskreis stellt uns eine Szene voller Zärtlichkeit vor Augen: Jesus, der die Menschenmengen sieht und Mitleid mit ihnen hat. Das heutige Evangelium aus Matthäus 9,36–10,8 ist die Berufung und Aussendung der Zwölf Apostel. In der vergangenen Woche haben wir die Berufung des Matthäus betrachtet; nun versammelt Jesus die Zwölf und sendet sie in die Mission. Bevor wir dieses Evangelium Punkt für Punkt betrachten, lohnt sich eine Bemerkung, die die ganze Stelle erhellt. Dass Jesus zwölf Apostel erwählt hat und der Meister der Zwölf war, ist in gewisser Weise eine Bekräftigung seiner eigenen Göttlichkeit. Im Alten Testament ...

Das Erbarmen Jesu und die Aussendung der Zwölf

José Ricardo Bezerra und Felipe Bezerra Einführung Wir sind im Monat Juni, dem Monat des Herzens Jesu, und die Liturgie dieses 11. Sonntags im Jahreskreis stellt uns eine Szene voller Zärtlichkeit vor Augen: Jesus, der die Menschenmengen sieht und Mitleid mit ihnen hat. Das heutige Evangelium aus Matthäus 9,36–10,8 ist die Berufung und Aussendung der Zwölf Apostel. In der vergangenen Woche haben wir die Berufung des Matthäus betrachtet; nun versammelt Jesus die Zwölf und sendet sie in die Mission. Bevor wir dieses Evangelium Punkt für Punkt betrachten, lohnt sich eine Bemerkung, die die ganze Stelle erhellt. Dass Jesus zwölf Apostel erwählt hat und der Meister der Zwölf war, ist in gewisser Weise eine Bekräftigung seiner eigenen Göttlichkeit. Im Alten Testament ...
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