Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln: „Die Menschenwürde kennt keinen Pass“
Bei einem historischen Besuch des spanischen Archipels rückt der Heilige Vater die Migrationskrise ins Zentrum der weltweiten Debatte und richtet einen eindringlichen Appell gegen die Gleichgültigkeit. Nach intensiven Tagen apostolischer Tätigkeit in Barcelona ist Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag, dem 11. Juni, auf den Kanarischen Inseln gelandet. Dieses Ziel beschließt seine Spanienreise mit tiefer pastoraler Symbolik: In den letzten Jahren ist der Archipel zu einem der wichtigsten Eingangstore für Tausende von Migranten geworden, die vor Armut, Gewalt und Konflikten in ihren Herkunftsländern fliehen, um Europa zu erreichen. Mit der Wahl dieser Region lenkt der Pontifex den Blick der ganzen Kirche und der Welt auf das menschliche Drama jener, die ihr eigenes Leben in maroden Booten aufs Spiel setzen, allein ...